22
Feb

Bestzeit für Lüthi bei Jerez-Test - Katar kann kommen!

Erfolgreicher Abschluss des offiziellen Tests auf dem Circuito de Jerez mit der gesamt schnellsten Zeit für Tom Lüthi. Mit jeder Menge Informationen im Gepäck macht sich Tom Lüthi gemeinsam mit dem LIQUI MOLY Intact GP-Team auf den Weg nach Katar.


Am letzten der drei Testtage auf der 4,4-Kilomter langen Strecke in Jerez war Tom Lüthi nicht zu schlagen. Mit einer Top-Zeit von 1:40.326 im zweiten Training setzte sich der Schweizer mit bis zu vier Zehntel Vorsprung souverän an die Spitze des Moto2-Felds. In der Gesamtwertung des Tests fuhr er der Konkurrenz 0,122 Sekunden davon und ist nun mehr als bereit, um in Katar daran anzuknüpfen.

Bei dem ersten offiziellen Shake-down für die Saison 2020 ging es der LIQUI MOLY Intact GP-Truppe allerdings nicht um Zeitenjagd, sondern um das Erarbeiten eines optimalen Grund-Setups für die ersten Rennen.

Die Crews von Tom Lüthi het hervorragende Vorarbeit für den nächsten Test, der kommende Woche vom 28. Februar bis 1. März in Katar stattfinden wird, geleistet. Dort können dann die letzten Feinabstimmungen getroffen werden, bevor endlich der Saison-Auftakt vom 6. bis 8. März auf dem Losail International Circuit wartet.

 

Tom Lüthi Testtag 3: 1:40.326 (-0.335) - 26 Runden - P1

Die Bestzeit zu fahren stand bei diesem Test nicht im Vordergrund. Der Fokus lag auch am letzten Tag noch auf der Pace, Abstimmung für die Rennen und darauf, das Gefühl zu finden mit verschiedenen Varianten. Es war sehr interessant, alles auf einem hohen Niveau. Ich kann zurzeit wirklich rausgehen und schnelle Runden fahren. Egal mit welcher Konstellation. Es ist egal, ob mit alten oder neuen Reifen, ich bin immer im tiefen 41er-Bereich. Das ist für uns perfekt, um das Motorrad weiterzubringen. Ich habe heute mit meinem Crew-Chief bewusst geplant, die weichen Reifen zu probieren und zu sehen, ob ich was rausholen kann. Ich hatte lange Probleme damit, konnte mich also mit diesen Reifen nicht verbessern, was die anderen die drei Tage die ganze Zeit gemacht haben. Es war nicht das Ziel, dass ich Bestzeit fahre, sondern zu schauen, dass ich noch einen draufpacken kann. Jetzt bin ich wirklich froh, da es mir gelungen ist, doch noch extrem viel rauszuholen. Die schnellste Zeit, die ich gefahren bin, wäre sogar noch schneller gegangen, denn in Kurve eins hatte ich einen kleinen Fehler drin. Daher war es nicht die absolute Killer-Runde. Es ist unglaublich, was man mit dem Moto2-Motorrad hier für Zeiten fahren kann. Ich bin stolz auf meine Crew. Ich muss einen großen Dank aussprechen, denn wir haben sehr gut gearbeitet. Das gibt mir extrem viel Zuversicht für die Saison. Ich bin entspannt und freue mich, dass wir in Katar so weiterarbeiten können. Der Saisonstart kann eigentlich schon kommen. Jetzt nach Jerez können wir auf jeden Fall sagen, wir sind ready und auf jeden Fall dabei!

 

IRTA Jerez-Test - Kombinierte Zeiten - Tag 3:
1. Tom LÜTHI / SWI / KALEX - 1:40.326
2. Nicolo BULEGA/ ITA / KALEX - 1:40.661 (+0.335)
3. Tetsuta NAGASHIMA / JPN / KALEX -  1:40.670 (+0.344)
10. Marcel SCHRÖTTER / GER / KALEX - 1:41.069 (0.743)

IRTA Jerez-Test - Kombinierte Zeiten - Tag 1-2-3:
1. Tom LÜTHI / SWI / KALEX - 1:40.326
2. Marco BEZZECCHI / ITA / KALEX - 1:40.448 (+0,122)
3. Nicolo BULEGA/ ITA / KALEX - 1:40.661 (+0.335)
12. Marcel SCHRÖTTER / GER / KALEX - 1:41.069 (0.743)

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